28 Kilometer gegen und mit dem Strom

Historisch wenig Wasser im Hochrhein

Das  gibt's äusserst selten: Rudern auf dem Rhein wie auf einem See. Der Grund waren schlappe 350 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, die an Bad Säckingen vorbei flussabwärts flossen. Ein lauer Strom, verglichen zu den 900 bis 1.000 Kubikmetern Wasser der Vorjahre. Entsprechend glattes Wasser empfing dann auch die Horgener Crew, die mit dem "Prosecco" an den Hochrhein gekommen war. 

Gute Tradition im Ruderclub Bad Säckingen: bevor irgendwer ins Boot steigt, wird ordentlich gefrühstückt. Die Tische bogen sich vor leckeren Dingen, - Wurst, Käse, frische Semmeln - dazu Kaffee bis zum Abwinken. Dermassen gesättigt ging das Rudern - zuerst gegen den Strom - besonders locker von der Hand. 

Der Horgener 5er startete an Nummer zwei - und hatte schon bald die Führung des Gesamtklassements übernommen. Unter der historischen Stadtbrücke hindurch dann zur ersten Wende - Fotostopp. Und nun, schön sanft geschoben von der kaum spürbaren Strömung gut 12 km flussabwärts. Zweite Wende, dann ca. 3 km zurück - und Pausenstopp beim Kanuclub Bad Schwörstadt. Das "Flüssige" hatte sich die Crew redlich verdient! 🍻

Beschwingt von der Pause zog das Team dann richtig durch und landete knapp eine Stunde später wieder am Ruderclub Bad Säckingen. Bis das nächste Boot da war, lag der Prosecco schon fertig verzurrt auf dem Trailer.

Den Abschluss bildete das berühmte Kuchenbuffet, aufgelockert mit - ja - Weisswürsten, auch wenn es schon deutlich nach 12 Uhr mittags war.

Fazit dieser Ausfahrt: es hat grossen Spass gemacht, die Mannschaft hatte perfekt harmoniert, Wasser und Wetter spielten ideal mit. Gerne wieder in 2027 😎.